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Termin Details

  • Datum:

06.07.2025    Sonntag    10:30 – ca. 14:00
Ausflug nach Ludwigsfeld

In den Jahren 1950 bis 1952 entstand auf dem Gelände eines ehemaligen BMW-Zwangsarbeiterlagers die Siedlung Ludwigsfeld. Sie diente rund 3.000 Menschen aus 28 Ländern als bescheidene Bleibe, die nach dem Krieg als „Displaced Persons“ heimatlos wurden. Der Rundgang durch diese multikulturelle, weithin unbekannte Siedlung aus der Nachkriegszeit führt zu Überbleibseln des Lagers sowie zu Gotteshäusern verschiedener Konfessionen.
Die ursprüngliche Planung sah den 5. Juli am Nachmittag vor. Dies haben wir aus vielerlei Gründen ändern müssen. Einer der Gründe ist, dass wir nur am Sonntag einen Blick in die verschiedenen orthodoxen Kirchen werfen können. Auf den Vormittag haben wir den Ausflug jetzt gelegt, weil es morgens kühler ist. –
Ein besonderes Highlight ist der buddhistische Tempel der Kalmücken, die mit zu den ersten Bewohnern der neuen Siedlung gehörten. Dank der Freundlichkeit von Herrn Nimgir Bembejew dürfen wir den Tempel besichtigen. Ganz besonders freue ich mich im Anschluss an die Führung auf das Zusammensein mit Anusch Thiel und ihrem Mann. Anusch Thiel gehört zu den ersten Bewohnern der Siedlung und berichtet spannend über ihre Kinderheit in der multikulturellen Gemeinschaft der dort Gestrandeten. Für die erste Gruppe, die Ludwigsfeld Anfang Juni besuchte, war dies ein unvergessliches Erlebnis. – Da unser Gespräch in die Mittagszeit fällt, möchten wir es mit einem kleinen Picknick mit selbst Mitgebrachtem verbinden.

Referent: Benedikt Weyerer.
Treffpunkt: 10.30 Uhr: Kristallstraße, Ecke Dachauer Straße am Taxistand

Keine Gebühr, um Spenden wird gebeten.
Anmeldung bei Kathrin Neumann.
kathrinneumann@viertelpunkt.org
089 53 71 02
Ein Kooperation mit Marwan Almoneyyer, Imam der Freimanner Moschee.

Ein Foto vom buddhistischen Tempel der Kalmücken.