Die Angebote des Projektes ViertelPunkt richten sich an Münchner*innen mit und ohne Migrationsgeschichte. Im Zentrum der Angebote stehen die interkulturelle und interreligiöse Begegnung und Verständigung.
Religiöse Zugehörigkeit und kulturelle Zuschreibung, Nationalität und sozialer Status werden oft als Hürden empfunden, miteinander in Kontakt zu treten. Aus Missverständnissen und Vorurteilen entstehen schnell Missgunst und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Indessen können persönliche Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen ein Weg sein, Vorbehalte aufzulösen und zu hinterfragen. Seine Nachbarn kennenlernen und verstehen ist – im wörtlichen und übertragenen Sinne – auch künftig das Ziel der Arbeit des Projektes „ViertelPunkt“, bisher Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien.
Ein zusätzlicher Arbeitsbereich dient der Unterstützung von Menschen mit Migrationsgeschichte mit Einschränkungen. Wir unterstützen diese Zielgruppe durch individuelle Beratung, Bildungsveranstaltungen und enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit Behindertenorganisationen.
Unser Projekt ViertelPunkt, bisher Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien besteht seit 1985 als Projekt seines Trägers Freundschaft zwischen Ausländern und Deutschen e.V. Es wird gefördert vom Sozialreferat der Landeshauptstadt München und der Evangelisch-Lutherischen Kirche.
Die Veranstaltungen finden größtenteils in enger Kooperation mit sechs evangelischen Kirchengemeinden in Sendling, Ludwigsvorstadt, Lehel, Giesing und Freimann statt.
Genauso wichtig ist die regelmäßige Zusammenarbeit und der Austausch mit Münchner Einrichtungen im interkulturellen Bereich und verschiedenen nicht-christlichen Religionsgemeinschaften.
Und hier können Sie das Vorwort zu unserem aktuellen Programm März bis September 2026 lesen.
In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Die Arbeit unseres Vereins „Freundschaft zwischen Ausländern und Deutschen e.V.“ dient der Völkerverständigung und dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft über kulturelle, weltanschauliche und nationale Grenzen hinweg.
Deshalb sehen wir mit Sorge, dass unser sozialer Friede in Gefahr ist. Ein Grund ist der immer größer werdende Unterschied zwischen Arm und Reich. Die sowieso schon Schwächeren – alleinerziehende Mütter, Migrant’innen, Kinder aus armen Familien egal welchen Herkommens etc. – werden benachteiligt. Die Mieten in München steigen ins Unermessliche und die Schlangen an der Tafel werden immer länger.
Welche Rolle spielt dabei der Kapitalismus, das wirtschaftliche System in dem nicht nur wir sondern die ganze Welt lebt? Gibt es Möglichkeiten, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wieder zu stärken? Gibt es Wege des Wirtschaftens, die uns nicht auseinander treiben? Wenn ja, wie könnten die aussehen?
Mit dieser Frage wollen wir uns bei dem Wochenendseminar vom 24.04. bis 26.04. beschäftigen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!
Details bei Überregionale Veranstaltungen!
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Das Team
Lernen Sie das Team von Viertelpunkt – Impulse setzen – Interkulturell und inklusiv kennen!
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